Herbert FEURER
Nationalität: Österreich
geboren am 14. 1. 1954 in Aspang (NÖ)
Position: Tormann
4 x Österreichischer Meister (1982, 1983, 1987, 1988)
4 x Österreichischer Cupsieger (1983, 1984, 1985, 1987)
Finale im Europacup der Cupsieger 1984/85
Europacup-Viertelfinale 1983/84, 1985/86
Österreichs “Fußballer des Jahres” 1980, 1981; 2. 1979
“Team der Saison” 1979/80 (Kurier)
“Tormann des Jahres” 1981; “Comeback des Jahres” 1986 (Kronen-Zeitung)
4 x "Rapidler des Jahres" (Klub der Freunde des S.C. Rapid): 1978, 1979, 1980 1981
Interview mit Herbert Feurer im Juni 2010 von forza-rapid.com
von 1976-1989 bei Rapid
  Meisterschaft Cup Europacup
Saison Spiele Erfolg Spiele Erfolg Spiele Erfolg
1976/77 28 2. Platz 2 3. Runde 1 1. Runde
1977/78 35 2. Platz 3 Viertelfinale 2 1. Runde
1978/79 23 3. Platz 3 Semifinale 2 1. Runde
1979/80 34 5. Platz 1 Achtelfinale 1 1. Runde
1980/81 33 3. Platz 3 Viertelfinale    
1981/82 34 Meister 2 Achtelfinale 6 Achtelfinale
1982/83 30 Meister 7 Cupsieger 4 Achtelfinale
1983/84 18 2. Platz 4 Cupsieger 6 Viertelfinale
1984/85 19 2. Platz 3 Cupsieger 6 Finale
1985/86 11 2. Platz 4 Finale 1 Viertelfinale
1986/87 14 Meister 3 Cupsieger 3 Achtelfinale
1987/88 3 Meister 1 Achtelfinale    
1988/89 7 4. Platz 1 Achtelfinale    
Gesamt 289   37   32  
andere Vereine
SC Wr. Neustadt (bis 1976)
7 Länderspiele für Österreich (1980-1982; WM-Teilnehmer 1982)
Später Tormanntrainer bei Rapid (1989-1992; 1994-1998, 2000-2006);Vfb Mödling (1992-94) und beim Nationalteam
Herbert Feurer kam 1976 von Wr. Neustadt zu Rapid und setzte sich auf Anhieb mit starken Leistungen gegen seinen Konkurrenten Peter Barthold als Nummer eins im Rapid-Tor durch. Über ein Jahrzehnt lang blieb der reaktionsschnelle und verlässliche "Funki" der unangefochtene Stammtorhüter Rapids. Er trug maßgeblich zu vier Meistertiteln und vier Cupsiegen der Grün-Weißen bei. Auch am Einzug ins Europacupfinale 1985 hatte er großen Anteil, musste aber nach einer Verletzung dem aufstrebenden Michael Konsel im Endspiel den Vortritt lassen.

Nach jahrelanger erbitterter Konkurrenz mit Konsel trat Feurer schließlich ins zweite Glied zurück und wurde dessen Trainer. Herbert Feurer spielte sieben Mal im österreichischen Nationalteam, blieb dabei ungeschlagen und kassierte insgesamt nur zwei Gegentreffer. Er hatte dabei großen Anteil an der Qualifikation Österreichs für die WM 1982, bei der Endrunde erhielt aber der langjährige Stammtorhüter Friedl Koncilia den Vorzug, zudem verletzte sich Feurer und blieb so ohne WM-Einsatz.

Nach seiner aktiven Karriere blieb Feurer Rapid als Tormanntrainer treu, kehrte auch nach einem zweijährigen Gastspiel bei Mödling unter Hans Krankl wieder nach Hütteldorf zurück. Jahrelang fungierte er auch als Tormanntrainer des Nationalteams. 2006 musste er seine Trainertätigkeit bei Rapid aus gesundheitlichen Gründen beenden.