Franz BINDER
Nationalität: Österreich
geb. am 1. 12. 1911 in St.Pölten
gest. am 24. 4. 1989 in Wien
Sektionsleiter bei RAPID von 1945-1951; 1962-1966; 1975/76
5 x Österreichischer Meister (1946, 1948, 1951, 1952, 1964)
2 x Österreichischer Cupsieger (1946, 1976)
Zentropacup-Sieger 1951
1999 ins "Rapid-Team des Jahrhunderts" gewählt
Bilanz bei Rapid
Saison Zeitraum Meisterschaft Cup ZC/EC
1945/46 ganze Saison Meister Cupsieger -
1946/47 ganze Saison 2. Platz Viertelfinale -
1947/48 ganze Saison Meister Semifinale -
1948/49 ganze Saison 2. Platz Viertelfinale -
1949/50 ganze Saison 2. Platz - -
1950/51 ganze Saison Meister - Zentropacup-Sieg
1951/52 bis 10/1951 Meister - -
1962/63 ganze Saison 4. Platz Viertelfinale U-1.Runde
1963/64 ganze Saison Meister Semifinale U-2.Runde
1964/65 ganze Saison 2. Platz Viertelfinale M-Achtelfinale
1965/66 bis 02/1966 2. Platz Finale -
1975/76 ab 09/1975 3. Platz Cupsieger U-1.Runde
Weitere Vereine als Trainer
Jahn Regensburg (1952-1954; 1966-1968), 1. FC Nürnberg (1954-1960; 1972-73(Amateure)), PSV Eindhoven (1960-1962), SW Bregenz (1968-1969), 1860 München (1969-1970)
Spieler bei Rapid von 1930-1949
6 x Österreichischer Meister (1935, 1938, 1940, 1941, 1946, 1948)
Österreichischer Cupsieger 1946
Deutscher Meister 1941; Deutscher Pokalsieger 1938
6 x Österreichischer Torschützenkönig (1933, 1937-1941)
19 Länderspiele für Österreich - 16 Tore (1933-38 & 1945-47);   9 Länderspiele für Deutschland - 10 Tore (1939-41)
Franz Binder kam 1930 als 19-jähriger zu Rapid und wurde in den nachfolgenden Jahren zu einem der weltweit erfolgreichsten Torschützen. Bis 1949 wurde er mit Rapid 6 x Meister, 1 x Cupsieger und trug mit seinen Toren ganz wesentlich zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1941 und zum Sieg im Deutschen Pokal 1938 bei. 6 x wurde er in Österreich Torschützenkönig - eine Marke, die bis heute nicht erreicht wurde.

In 19 Länderspielen für Österreich traf "Bimbo" 16 Mal, in 9 Länderspielen für Deutschland gelangen ihm 10 Treffer. Noch während seiner aktiven Laufbahn übernahm Franz Binder das Amt des Sektionsleiter bei Rapid, das er bis 1951 sehr erfolgreich ausübte. Danach arbeitete er als Trainer in Deutschland (Nürnberg, Regensburg) und Holland (PSV Eindhoven), ehe er 1962 als Sektionsleiter wieder zu seinem Stammklub zurückkehrte und den Verein 1964 abermals zum Meistertitel führte. 1966 verließ er Rapid nach Unstimmigkeiten. Die von ihm und Robert Körner aufgebaute Mannschaft wurde 1967 und 1968 Meister.

Danach arbeitete Binder bei Bregenz, Regensburg und 1860 München, ehe er 1975 noch einmal einsprang und mit Trainer Robert Körner den Cupsieg 1976 holte. Auch nach dem Ende dieser Tätigkeit blieb er mit Rapid stets eng verbunden. Am 24. April 1989 starb Franz Binder in Wien.